Ich war eine überzeugte Zeugin Jehovas
Ich schaffte den Absprung
Meinen Glauben konnte ich bewahren....
Verzweifelte Menschen lassen sich einfach verführen, einfacher als sich erahnen lässt. Religiöse Gruppen und Fanatiker machen sich diesen Umstand zu Nutze! In Zeiten größter Not wie Krieg oder Wirtschaftskrisen, haben diese Gesellschaften massenweise Zulauf.
Ich bin eine Zeitzeugin der Geschichte.
Ich erzähle in meinen Büchern den langen Weg meiner Familie, zunächst als Siedler in die Batschka und dann als Überlebende von zwei Weltkriegen wieder in die alte Heimat. Unseren ehrlichen Glauben an die Rettung durch Gott, konnten die gut geschulten Wachtturm Zeugen ausnützen.Wir schlossen uns dieser Gemeinschaft, den Zeugen Jehovas, an und ich wurde eine tatkräftige, eifrige Vertreterin ihrer Ideologie. Überzeugt predigte ich die Lehre als einzigen Weg der Rettung. Als ich jedoch nach Jahrzehnten eine unbequeme Frage stellte, wurde ich mit dem sozialen Tod, - Gemeinschaftsentzug – bestraft.
Menschen können zwar den Kontakt zu mir aus Gehorsam gegenüber den Ordensregeln meiden, sie können aber nicht verhindern, dass ich an einen Gott glaube, der sich selbst in der Bibel den Namen Jehova – "er lässt werden", oder "er verursacht" – gegeben hat.
Aktuell
Vortrag zum Thema "Manipulationspraktiken der Sekten"
11. März 2012 im Pfarrzentrum Weilheim, Theatergasse 1. Barbara Kohout zeigt wie geeschickt Sekten vorgehen um Mitglieder zu gewinnen und zu halten.Buchveröffentlichung: Saras Mut
Jetzt im Buchhandel, bei Amazon und beim Verlag zu bestellen. Wer jetzt etwas "schnuppern" möchte kann dies hier tun - LeseprobeTelefonberatung und Treffen
Telefonberatung - Montag - Donnerstag, 15 Uhr - 18 Uhr Telefon: 0821 - 410 15 19.Gruppentreffen für Betroffene und Angehörige - Dienstag, 14. Februar 2012. Jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Gruppenraum des Gesundheitsamtes Augsburg, Karmelitengasse 11 Karmelitengasse 11, Augsburg.
Infos unter: shg.gesundheitsamt@augsburg.de
Meine Bücher
Saras Mut
Eine Schülerin der Klasse 11 A - Sara - soll über ihren Glauben Auskunft geben. Ein Pressebericht über den Tod einer Mutter, einer Zeugin Jehovas, die eine Bluttransfusion verweigert hatte, war der Anlass. Die Klassenlehrerin startet daraufhin ein Workshop-Projekt in dem ein objektives Bild der Glaubensgemeinschaft erarbeitet werden soll.
Die Schüler befragen verschiedene Zeugen Jehovas zu ihrem Glauben und hören die Meinung einer Aussteigerin.
In dieser Zeit verliebt sich Sara in einen weltlichen Klassenkameraden. Die Freundschaft mit der Welt gilt aber in ihrer Glaubenswelt als - Feindschaft mit Gott -. Sara erlebt die ganze Härte ihrer Gemeinschaft und stürzt in Verzweiflung und Gewissensnöte.
Mara im Kokon
Ich lade Sie ein, Mara zu begleiten. Sie erzählt Ihnen wie sie als Kind eine begeisterte Zeugin Jehovas geworden ist. Sie erfahren etwas über ihre Karriere bis zur Sonderpionier-Verkündigerin an der Seite ihres Mannes, der ein Ältester war.
Sie erzählt schonungslos, wie sie ihre Kinder unter die Zwänge der Glaubensvorschriften brachte. Sie feierten keine Geburtstage, kein Weihnachten, keinen Fasching.
Doch alle Glaubenskämpfe sind vergeblich. Nach 60 Jahren selbstlosem Einsatz für die Interessen der Wachtturm-Gesellschaft wird ihr und ihrem Mann die Gemeinschaft entzogen und sie verliert ihre Freunde und vor allem ihre Familie die sich bedingungslos an die Lehre der Zeugen Jehovas hält.
Drei Wege - ein Ziel - Überleben
Maria Theresia, Kaiserin von Österreich, lockt Siedler in ihr Land zwischen Donau und Theis. Die Vorfahren der Protagonistin folgen den verlockenden Versprechungen. Sie trotzen dem Wetter, dem Hunger durch Missernten, Seuchen und Krankheiten. Sie gelangen zu Wohlstand und Ansehen.
Die Welt-Wirtschafts-Krise, neue politische Grenzen, der 2. Weltkrieg. Freunde verschiedener Nationalitäten werden plötzlich zu Feinden erklärt. Mut, Fleiß und Gottvertrauen verhindern Resignation.
Sie überleben mit letzter Kraft als Flüchtlinge entwurzelt, mittellos und verachtet bedeuten diese traumatischen Erfahrungen, dass sie unter den Einfluss der Heilsversprechungen der Zeugen Jehovas geraten.





