Ich war eine überzeugte Zeugin Jehovas
Ich schaffte den Absprung
Meinen Glauben konnte ich bewahren....
Verzweifelte Menschen lassen sich einfach verführen, einfacher als sich erahnen läßt. Religöse Gruppen und Fanatiker machen sich diesen Umstand zu nutze! In Zeiten größter Not wie Krieg oder Wirtschaftskriesen, haben diese Gesellschaften massenweise Zulauf.
Ich bin eine Zeitzeugin der Geschichte.
Ich erzähle in meinen Büchern den langen Weg meiner Familie, zunächst als Siedler in die Batschka und dann als Überlebende von zwei Weltkriegen wieder in die alte Heimat. Unseren ehrlichen Glauben an die Rettung durch Gott, konnten gut geschulte Wachtturm Zeugen ausnützen.Wir schlossen uns dieser Gemeinschaft, den Zeugen Jevohas, an und ich wurde eine tatkräftige, eifrige Vertreterin ihrer Ideologie. Überzeugt predigte ich die Lehre als einzigen Weg der Rettung. Als ich jedoch nach Jahrzehnten eine unbequeme Frage stellte, wurde ich mit dem sozialen Tod, - Gemeinschaftsentzug – bestraft.
Menschen können zwar den Kontakt zu mir aus Gehorsam gegenüber den Ordensregeln meiden, sie können aber nicht verhindern, dass ich an einen Gott glaube, der sich selbst in der Bibel den Namen Jehova – "er lässt werden", oder "er verursacht‘ – gegeben hat.
Aktuell: Vortrag bei SINUS
Am 08.05.2010 hielt ich einen Vortrag über mein neues Buch und das Thema Zeugen Jehovas bei SINUS. Sehr beeindruckt von der Reaktion und dem Wissensdurst wurden aus geplanten 30 Minuten, zwei spannende und bewegende Stunden!Aktuell: Baden-Würtemberg prüft ZJ als Religionsgemeinschaft
Die CDU/FDP-Landesregierung prüft derzeit, ob sie den Zeugen Jehovas die Anerkennung als Religionsgemeinschaft verweigern kann. Zum Artikel...Meine Bücher
Drei Wege - ein Ziel - Überleben
Maria Theresia, Kaiserin von Österreich, lockt Siedler in ihr Land zwischen Donau und Theis. Die Vorfahren der Protagonistin folgen den verlockenden Versprechungen. Sie trotzen den Unbilden des Wetters, der Reise, Hunger durch Missernten, Seuchen und Krankheiten. Die Überlebenden gelangen zu Wohlstand und Ansehen. Der erste Weltkrieg mischt die Karten neu.
Die Welt-Wirtschafts-Krise, neue politische Grenzen. Freunde verschiedener Nationalitäten werden plötzlich zu Feinden erklärt. Mut, Fleiß und Gottvertrauen verhindern Resignation. Doch der zweite Weltkrieg zwingt sie schließlich doch unter Lebensgefahr den Weg zurück in die alte Heimat anzutreten.
Sie überleben mit letzter Kraft. Als Flüchtlinge entwurzelt, mittellos und verachtet bedeuten diese traumatischen Erfahrungen, dass sie unter den Einfluss der Heilsversprechungen der Bibelforscher oder Zeugen Jehovas geraten.
Diese bestimmen ihr zukünftiges Leben. Aber durch alle Epochen beschreibt die Autorin die Rolle der Kirche oder Religion. Zunächst ist diese allein verantwortlich für Bildung und Kultur. Nach der Trennung von Kirche und Staat bleibt der Einfluß auf Ehe und Familie. Dieser wird brüchig durch die Katastrophen des 1. Weltkrieges. Ab diesem Zeitpunkt zeigt es sich immer deutlicher, dass es stets zwei mögliche Entscheidungen gibt...
Dieser dritte Weg – Überleben mit der Religion – soll ein mahnendes Beispiel sein, wie leicht man Menschen in Ausnahmesituationen – Flüchtlinge, Asylbewerber, Emigranten, Katastrophenopfer und so weiter – durch bloße Versprechungen dazu bringen kann, sich extremen Gruppen an zu schließen.
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Mara im Kokon
In ihrem zweiten Buch lässt die Autorin die fiktive Person Mara erzählen, wie das Leben innerhalb der reglementierten Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ist. Es ist die Biographie der Autorin. Der Leser erfährt am Beispiel ihres Lebens, wie die Ordensregeln selbst die intimsten, privaten Entscheidungen beeinflussen.
Wie viel Gewissendruck bei der Entscheidung entsteht, ob man seinem persönlichen Empfinden folgen soll, oder sich absolut gehorsam den Regeln fügen muss. Es ist eine eindrucksvolle Erzählung von dem Versuch der Familie unter dem einengenden Druck der Zeugen Jehovas Ordensregeln wenigsten ein einigermaßen normales Familienleben zu schaffen. Am Ende ist das Scheitern nicht zu verhindern
Ein Bericht der tief berührt, weil er sehr authentisch und ehrlich ist.
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